Was im Norden Deutschlands das „Hofcafé“ ist im Süden der Biergarten: Eine Oase des sinnlichen Genusses, des Seele-baumeln-lassens und des zwanglos-heiteren Zusammenseins mit Familie, Freunden und sympathischen Fremden. Man kommt miteinander ins Gespräch, einfach so, weil man „gut drauf“ ist, den anderen von seinen Entdeckungen unterwegs berichten möchte oder auch spontan Lust hat, über das Klima oder sonst eine Unregelmäßigkeit des Lebens zu wettern.


Landhaus-Cafés erfreuen sich inzwischen größter Beliebtheit in Bayern und Biergärten locken an allen gastronomischen Ecken und Enden bis in den Hohen Norden.

Doch es bleiben naturgegebene Unterschiede: Hofcafés in Bayern befinden sich nicht in reetgedeckten Kuschelhöfen und Biergärten im Norden sind zwar meist generell freizeittauglich, verfügen jedoch in der Regel nicht über die wesentlichen Attribute eines „traditionellen Biergartens bayerischer Art“, wie die offizielle Bezeichnung dieser für das bayerische Lebensgefühl so essentiellen Einrichtung lt. aktueller Biergartenverordnung des Freistaates Bayern lautet. 

Ein „Bayerischer Biergarten“ darf sich nämlich nur dann so bezeichnen, wenn er sich auf bekiestem Boden unter schattigen Bäumen - vorzugsweise Kastanien - befindet, die Gäste auf klassischen Holzbänken und –stühlen sitzen, das bayerische Bier direkt vor Ort gezapft wird und mitgebrachte Brotzeiten (aber nur diese, jedoch keine Getränke) verzehrt werden dürfen.


Das alles finden Sie originalgetreu auf dem Gesindehof – idyllisch eingebettet im Geviert zwischen Hofgebäude, Scheune, ehemaligem Hühnerstall und Melkstand.

Unsere Weißwürste, der Leberkäs und das Gselchte fürs Brotzeitbrettl kommen von unserem Metzger aus Hohenschäftlarn, das Bier von Schneider Weisse, einer der ältesten und renommiertesten Münchner Privat-Brauereien, die vor allem auch mit ihrem „Weissen Brauhaus“ in München und Kelheim zu den Glanzlichtern bayerischer Küche und Gastlichkeit zählt (www.schneider-weisse.de).